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Einbruchschutz im Herbst und Winter: So schützen Sie Ihr Zuhause in der dunklen Jahreszeit

Warum die Dämmerung ein Präventionsanlass ist, welche Massnahmen wirklich helfen und wie Alarmanlage, Rauch- und Wassermelder zusammenspielen.
19. Oktober 2026 durch
Michel Abegg
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Ende Oktober wird die Uhr auf Winterzeit gestellt, und plötzlich ist es nach Feierabend dunkel. Für Ihr Zuhause bedeutet das: Wer nicht da ist, sitzt im Dunkeln. Ein unbeleuchtetes Haus zeigt von aussen schnell, dass niemand zuhause ist. Genau deshalb ist der Herbst ein guter Zeitpunkt, den eigenen Einbruchschutz zu überprüfen, ohne Panik und mit Massnahmen, die tatsächlich etwas bringen.

Einen aktuellen Anlass gibt es auch: Laut einer Mitteilung der Einwohnergemeinde Rohrbach (BE) vom 16. Oktober 2026 findet am Montag, 26. Oktober 2026, der nationale Tag des Einbruchschutzes statt. Die Gemeinde schreibt, dass die Kantonspolizei Bern an diesem Tag kantonsweit Präventionsaktionen durchführt. Eine eigene Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern dazu lag bei Redaktionsschluss am 19. Oktober 2026 noch nicht vor. Wo und in welcher Form Aktionen stattfinden, erfahren Sie deshalb am zuverlässigsten bei Ihrem Polizeikorps.

Kurz erklärt: Wie schütze ich mein Zuhause in der dunklen Jahreszeit? Schliessen Sie Türen immer mit dem Schlüssel ab und Fenster ganz, auch bei kurzer Abwesenheit. Sorgen Sie mit Zeitschaltuhren dafür, dass in der Dämmerung Licht brennt. Verraten Sie Ihre Abwesenheit nicht, weder am Briefkasten noch in sozialen Medien, und bitten Sie Nachbarn um Mithilfe. Mechanische Sicherungen erschweren das Eindringen, eine Alarmanlage erkennt es und alarmiert. Verdächtige Beobachtungen melden Sie sofort der Polizei unter 117.

Dieser Ratgeber richtet sich an Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe in der Schweiz. Er ersetzt keine Sicherheitsberatung vor Ort, wie sie viele Polizeikorps anbieten.

Wie entwickelt sich die Einbruchgefahr in der Schweiz?

Gemäss der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 des Bundesamts für Statistik, veröffentlicht am 23. März 2026, stieg die Zahl der Einbruch- und Einschleichdiebstähle im Jahr 2025 schweizweit um 1,2 % auf 46'636 Straftaten. Das sind im Durchschnitt 128 Fälle pro Tag (2024: 126). Gleichzeitig ging die Zahl der Straftaten nach Strafgesetzbuch insgesamt um 1,5 % zurück. Einbrüche bleiben also ein Bereich, der sich nicht im gleichen Mass entspannt wie andere Delikte.

Im Kanton Bern zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Kantonspolizei Bern hielt bei der Vorstellung der kantonalen Kriminalstatistik 2025 fest, dass die Zahlen beim Einbruchdiebstahl angestiegen sind, während andere Vermögensdelikte zurückgingen. Sie betont ausserdem, dass Einbrüche im Wohnbereich nicht nur nachts, sondern auch tagsüber geschehen.

Warum die dunkle Jahreszeit ein besonderer Präventionsanlass ist

Die Kantonspolizei Zürich beschreibt es so: Wenn die Nächte länger werden und es früh eindunkelt, steigen erfahrungsgemäss auch die Einbruchdelikte. Der Grund ist einfach. Am späten Nachmittag und frühen Abend sind viele Menschen noch bei der Arbeit oder unterwegs, ihre Häuser aber schon dunkel. Ein Haus ohne Licht wirkt verlassen, und die Dämmerung bietet Sichtschutz.

Wichtig für eine sachliche Einordnung: Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) weist darauf hin, dass die meisten Einbrüche bei Tageslicht stattfinden. Die dunkle Jahreszeit ist also kein Grund zur Sorge, sondern ein guter Anlass, die eigenen Gewohnheiten und Sicherungen zu überprüfen. Denn die Massnahmen, die abends helfen, schützen auch tagsüber.

Die wichtigsten Massnahmen gegen Einbruch

Die Fachstelle Sicheres Wohnen Schweiz beschreibt den Einbruchschutz als «Drei-Säulen-Prinzip»: richtiges Verhalten und organisatorische Massnahmen, baulich-mechanische Sicherungen und elektronische Massnahmen. Die folgenden Punkte bauen darauf auf.

Infografik: Die fünf wichtigsten Bausteine des Einbruchschutzes – mechanischer Schutz, Beleuchtung, organisatorische Vorsorge, Alarmierung sowie Nachbarschaft und richtiges Verhalten
Die Bausteine ergänzen sich: Keine Massnahme ersetzt die anderen.

1. Türen und Fenster konsequent verschliessen

Das klingt banal, ist aber die wirksamste Gratismassnahme. Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schliessen Sie mit dem Schlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz zum Einkaufen gehen oder im Garten sind. Die SKP erinnert: Gekippte Fenster sind offene Fenster. Denken Sie auch an Balkon-, Terrassen- und Kellertüren, an die Garage und an Lichtschächte.

2. Geprüfte mechanische Sicherungen

Mechanischer Schutz verhindert einen Einbruch nicht sicher, aber er kostet Täter Zeit und Lärm. Bewährt haben sich zum Beispiel Mehrpunktverriegelungen und Sicherheitsschliessbleche an Türen, abschliessbare Fenstergriffe, einbruchhemmende Beschläge an Fenstern sowie gesicherte Lichtschachtgitter. Achten Sie auf geprüfte Produkte mit ausgewiesener Widerstandsklasse und lassen Sie sich vor grösseren Investitionen beraten. Die Kantonspolizei Bern bietet wie viele andere Polizeikorps eine Sicherheitsberatung zum Einbruchschutz an.

3. Beleuchtung und Anwesenheitssimulation

Zeitschaltuhren für Lampen in Wohnräumen sorgen dafür, dass in der Dämmerung Licht brennt, wenn Sie nicht da sind. Wirkungsvoller als eine Lampe, die jeden Abend zur gleichen Minute angeht, sind unterschiedliche Schaltzeiten in mehreren Räumen. Aussenleuchten mit Bewegungsmelder beleuchten Zugänge wie Hauseingang, Sitzplatz oder Garage. Lassen Sie die Storen nicht tagelang geschlossen, denn auch das signalisiert Abwesenheit.

4. Nachbarschaftshilfe

Eine aufmerksame Nachbarschaft gehört laut SKP zu den wirksamsten Hürden gegen Einbruch. Informieren Sie Nachbarn, wenn Sie länger weg sind, und tun Sie umgekehrt dasselbe. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, ruft die Polizei unter 117 an. Greifen Sie nie selbst ein. Merken Sie sich stattdessen Aussehen, Fahrzeug und Kontrollschild.

5. Schutz bei Ferienabwesenheit

  • Briefkasten regelmässig leeren lassen oder die Post zurückbehalten lassen.
  • Pflanzen giessen und Storen gelegentlich bewegen lassen.
  • Zeitschaltuhren für Licht in mehreren Räumen einrichten.
  • Keine Schlüssel unter der Fussmatte, im Blumentopf oder im Garten verstecken. Einen Ersatzschlüssel geben Sie besser einer Vertrauensperson.
  • Leitern, Gartenmöbel und Werkzeug wegräumen, damit sie nicht als Einstiegshilfe dienen.

6. Vorsicht bei öffentlichen Abwesenheitsinformationen

Ferienfotos in Echtzeit, ein öffentliches Profil mit «zwei Wochen am Meer» oder eine Abwesenheitsnotiz am Telefonbeantworter verraten mehr, als Ihnen lieb ist. Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt, bei längerer Abwesenheit keine Hinweise in sozialen Medien zu hinterlassen. Teilen Sie Ihre Ferienbilder lieber nach der Rückkehr.

7. Sichere Aufbewahrung von Wertsachen

Bargeld, Schmuck und wichtige Dokumente gehören in einen fachgerecht verankerten Tresor oder in ein Bankschliessfach. Fotografieren Sie Wertgegenstände und notieren Sie Seriennummern. Das hilft bei der Anzeige und gegenüber der Versicherung.

8. Sinnvolle ergänzende elektronische Sicherheitssysteme

Eine Alarmanlage ist die dritte Säule. Sie macht Türen nicht stärker, aber sie erkennt einen Einbruchversuch, schlägt vor Ort Alarm und informiert Sie, auch wenn Sie weit weg sind. Wie das funktioniert, erklärt der nächste Abschnitt.

Was bringt eine Alarmanlage?

Um den Nutzen realistisch einzuschätzen, hilft es, vier Aufgaben zu unterscheiden:

AufgabeWas bedeutet das?Typische Mittel
EinbruchhemmungDas Eindringen wird erschwert und verzögert.Schlösser, Beschläge, Fenstergriffe, Gitter
AbschreckungDas Objekt wirkt bewohnt oder überwacht.Licht, sichtbare Sirene, Anwesenheitssimulation
DetektionEin Öffnen oder eine Bewegung wird erkannt.Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder
AlarmierungJemand erfährt sofort davon und kann reagieren.Sirene, App-Benachrichtigung, SMS, Anruf

Auf schmalen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben.

Eine Alarmanlage deckt vor allem Detektion und Alarmierung ab. Sie ersetzt weder mechanischen Schutz noch verantwortungsbewusstes Verhalten. Eine Anlage, die nicht eingeschaltet ist, oder ein offenes Fenster im Erdgeschoss machen die beste Technik wertlos.

Die wichtigsten Komponenten

  • Alarmzentrale: das Herz des Systems. Sie empfängt die Meldungen der Sensoren, schaltet die Anlage scharf oder unscharf und löst die Alarmierung aus.
  • Tür- und Fensterkontakte: zweiteilige Magnetkontakte, die das Öffnen erkennen. Sie überwachen die Aussenhaut, also genau dort, wo Täter eindringen wollen.
  • Bewegungsmelder: Passiv-Infrarot-Melder erkennen Körperwärme im Raum. Sie sind eine zweite Linie, falls jemand auf anderem Weg ins Gebäude gelangt.
  • Innen- und Aussensirenen: Eine Innensirene stört Täter direkt vor Ort. Eine Aussensirene macht zusätzlich die Nachbarschaft aufmerksam.
  • App-Benachrichtigungen: Push-Mitteilungen aufs Smartphone zeigen Ihnen sofort, welcher Melder ausgelöst hat.
  • Zusätzliche Alarmierungswege: je nach Zentrale E-Mail, SMS, Telefonanruf oder die Weiterleitung an eine professionelle Alarmempfangsstelle.

Richtig reagieren, wenn der Alarm auslöst

  1. Prüfen Sie in der App, welcher Melder ausgelöst hat und ob es weitere Meldungen gibt.
  2. Betreten Sie das Haus nicht, wenn Sie einen Einbruch vermuten. Ihre Sicherheit geht vor.
  3. Rufen Sie bei Verdacht auf einen laufenden Einbruch die Polizei unter 117 an.
  4. Bitten Sie bei Unklarheit eine Vertrauensperson in der Nähe, von aussen nachzusehen, ohne einzugreifen.
  5. Bei einem Einbruch nichts verändern oder aufräumen, bis die Polizei vor Ort war.

LUPUS als Beispiel für intelligente Sicherheitslösungen

LUPUS-Electronics ist ein deutscher Hersteller von funkbasierten Alarm- und Smarthome-Systemen. Die Systeme der XT-Serie arbeiten mit einer Zentrale, an die kompatible Funkmelder angelernt werden. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von der gewählten Zentrale ab. Die folgenden Angaben stützen sich auf die Produktdaten des Herstellers zur XT1 Plus und zur XT2 Plus.

Zwei Zentralen im Vergleich

LUPUS XT1 PlusLUPUS XT2 Plus
Geeignet fürEinstieg, Wohnung, kleineres HausHaus, mehrere Bereiche, kleines Gewerbe
Sensorenmodular erweiterbarbis zu 240 Sensoren in zwei Areas
Integrierte Sireneja, 94 dBja, 99 dB
Notstromakkujaja
AlarmierungswegePush, E-Mail, SMS über Internet-Drittanbieter, Contact-ID via TCP/IP, SIA DC09Push, E-Mail, SMS, Telefonanruf, Contact-ID via TCP/IP oder GPRS
Mobilfunknein, Alarmierung über die Internetverbindungintegriertes 4G-Modul für eine eigene SIM-Karte

Herstellerangaben, Stand Oktober 2026. Für den Mobilfunk-Alarmweg der XT2 Plus wird eine SIM-Karte im Format Mini-SIM benötigt.

Was die einzelnen Melder leisten

Einbruchmeldung: Der LUPUS Fenster-/Türkontakt V2 erkennt das Öffnen über einen zweiteiligen Magnetkontakt und funkt die Meldung an die Zentrale. Er ist batteriebetrieben und lässt sich ohne Kabel montieren. Im LUPUS XT1 Plus Starter Pack sind Zentrale, ein Bewegungsmelder V2 und ein Fenster-/Türkontakt V2 bereits enthalten.

Rauchwarnung: Der LUPUS Rauchmelder V2 warnt lokal mit einem akustischen Signal und überträgt den Alarm zusätzlich an die XT-Zentrale. So erfahren Sie über die App auch dann von Rauch, wenn Sie nicht zuhause sind.

Wasserschadenwarnung: Der LUPUS Wassermelder V2 erkennt austretendes Wasser, zum Beispiel bei Waschmaschine, Boiler oder Spüle. Er hat eine eigene Sirene mit ca. 95 dB auf 1 m und einen zusätzlichen Kabelfühler für schwer zugängliche Stellen.

Manuelle Alarmauslösung: Der LUPUS Panic Button V2 löst per Tastendruck sofort Alarm aus, auch wenn die Anlage unscharf geschaltet ist. Das ist etwa an einer Ladenkasse oder an einem Empfang sinnvoll.

Sirenen und Erweiterbarkeit: Beide Zentralen haben eine integrierte Sirene. Zusätzliche Innen- oder Aussensirenen, weitere Bewegungsmelder und andere Komponenten lassen sich gemäss Hersteller ergänzen. Die Kompatibilität ist nicht bei jedem Gerät und jeder Zentrale gleich. Für die Aussensirene V2 verweist der Hersteller bei einzelnen Zentralen ausdrücklich auf Hinweise in seinen FAQ. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf die aktuelle Kompatibilitätsliste oder fragen Sie uns.

Schema: Einbruch-, Rauch- und Wassermelder sowie Panic Button senden per Funk an eine LUPUS XT Zentrale, die vor Ort per Sirene und per App, E-Mail oder Mobilfunk alarmiert
Ein System, mehrere Gefahren: Die Melder funken an die Zentrale, die Zentrale alarmiert.

Wichtig zu wissen: Vernetzte Rauchwarnmelder an einer Alarmzentrale sind keine Brandmeldeanlage im Sinne der Brandschutzvorschriften. Wo eine Brandmeldeanlage behördlich vorgeschrieben ist, etwa in bestimmten Gewerbe- oder Beherbergungsbetrieben, ersetzt ein solches System sie nicht. Wie Sie Rauchmelder im Haushalt richtig platzieren, lesen Sie im Ratgeber Brandschutz zuhause.

Mehr als Einbruchschutz: ein umfassendes Sicherheitskonzept

Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich ein System je nach Objekt zusammensetzen kann. Sie sind eine Orientierung, keine Planung. Welche Komponenten wo sinnvoll sind, hängt immer vom konkreten Grundriss und Ihrem Alltag ab.

Beispiel A: Wohnung

In einer Wohnung im Mehrfamilienhaus ist die Wohnungstür oft der wichtigste Zugang. Ein Türkontakt an der Eingangstür und ein Bewegungsmelder im Korridor, durch den man auf dem Weg in die Zimmer zwingend geht, bilden eine schlanke Grundausstattung. Im Erdgeschoss oder mit Balkon kommen Kontakte an zugänglichen Fenstern und Balkontüren dazu. Die Benachrichtigung erfolgt per App. Das XT1 Plus Starter Pack deckt genau diese Grundausstattung ab.

Beispiel B: Einfamilienhaus

Ein Haus hat mehrere Zugänge: Haustür, Sitzplatz- oder Terrassentür, Kellertür, Garage und Fenster im Erdgeschoss. Hier lohnt es sich, die Aussenhaut mit Kontakten zu überwachen und Bewegungsmelder in zentralen Durchgangsräumen zu ergänzen. Eine zusätzliche Sirene macht die Umgebung aufmerksam. Rauchmelder im Flur und in den Schlafzimmern sowie ein Wassermelder im Technik- oder Waschraum erweitern das System zu einem Gesamtschutz.

Beispiel C: Gewerbe

In einem Laden oder Büro stehen Eingänge, Lager, Büro mit Kasse und Technikraum im Vordergrund. Die XT2 Plus kann mit zwei Areas zum Beispiel Verkaufsraum und Lager getrennt scharf schalten, und das 4G-Modul bietet einen zusätzlichen Alarmweg. Ein Panic Button an der Kasse ergänzt den Schutz. Genauso wichtig sind organisatorische Massnahmen: klare Schlüsselregelung, wer die Anlage scharf schaltet, wer bei Alarm informiert wird und kein Bargeld über Nacht im Geschäft.

Beispiel D: Rauch und Wasser

Wer bereits eine kompatible LUPUS XT-Zentrale besitzt, kann sie mit Rauchmeldern V2 und Wassermeldern V2 erweitern. Dann meldet das gleiche System nicht nur Einbruch, sondern auch Rauch im Flur oder Wasser unter der Waschmaschine. Gerade in der Heizperiode und bei längerer Abwesenheit ist das ein echter Mehrwert. Unser Sicher-Zuhause-Paket kombiniert Starter Pack, Rauchmelder und Wassermelder. Für eine Ferienwohnung ohne Internetanschluss kann auch ein eigenständiger LUPUS Mobilfunkrauchmelder passen. Die Vor- und Nachteile beider Wege erklärt unser Vergleich Rauchmelder mit Handy-Alarm.

Unsere Erfahrung bei ABEGG READY

«Bei ABEGG READY setzen wir selbst auf Sicherheitstechnik von LUPUS – sowohl im privaten Umfeld als auch in unseren Geschäftsräumlichkeiten. Dadurch kennen wir die Systeme nicht nur aus Produktbeschreibungen, sondern auch aus dem täglichen Einsatz.»

Aus diesem Alltag wissen wir auch: Die beste Anlage ist die, die zum eigenen Tagesablauf passt. Eine einfache Bedienung, verständliche Meldungen und klare Zuständigkeiten sind oft wichtiger als die Zahl der Sensoren.

Welche Sicherheitslösung passt zu mir?

Die Tabelle gibt eine erste Orientierung. Sie ersetzt keine Abklärung vor Ort.

ObjektTypische AnforderungenMögliche KomponentenBeratungsbedarf
MietwohnungWohnungstür, evtl. Balkon; keine baulichen EingriffeZentrale, Türkontakt, Bewegungsmelder, Rauchmelder; Montage geklebtgering
Eigentumswohnungwie Mietwohnung, oft mit Keller- oder Gartenzugangzusätzlich Fensterkontakte, Wassermeldergering bis mittel
Einfamilienhausmehrere Zugänge, Garage, Keller, AussenbereichKontakte an Zugängen, mehrere Bewegungsmelder, Sirene, Rauch- und Wassermeldermittel
Ferienwohnunglange Abwesenheit, oft ohne InternetMobilfunkrauchmelder oder Zentrale mit Mobilfunk-Alarmwegmittel
LadenlokalSchaufenster, Eingang, Kasse, LagerKontakte, Bewegungsmelder, Panic Button, zusätzlicher Alarmwegmittel bis hoch
Kleines Gewerbeobjektmehrere Räume oder Bereiche, mehrere NutzerZentrale mit Areas, Kontakte, Bewegungsmelder, Rauch- und Wassermelderhoch

Bei Gewerbeobjekten können zusätzliche Anforderungen von Versicherungen oder Behörden gelten. Klären Sie diese vorab.

Beratung und individuelle Sicherheitslösungen

ABEGG READY ist ein Schweizer Onlineshop der Abegg Handels GmbH aus Bern. Wir helfen Ihnen, aus dem LUPUS-Sortiment die Komponenten zu wählen, die zu Ihrem Objekt passen, ohne Ihnen mehr zu verkaufen, als Sie brauchen.

Schweizweit

  • unverbindliche Erstabklärung
  • Hilfe bei der Produktauswahl
  • Lieferung der passenden Komponenten
  • Unterstützung bei der Zusammenstellung einer Lösung zur Selbstinstallation

Region Bern

  • Beratung vor Ort nach Vereinbarung
  • Installation, Einrichtung und Inbetriebnahme nach Absprache
  • Erweiterung bestehender LUPUS-Anlagen

Sofern die Voraussetzungen vor Ort und unsere Kapazitäten es zulassen.

So läuft eine Anfrage ab

Stufe 1: kostenlose Erstabklärung. Sie schildern uns kurz Ihr Anliegen. Wir prüfen unverbindlich, ob wir eine passende Lösung anbieten können, und geben Ihnen eine erste Einschätzung. Eine vollständige Planung oder detaillierte Materialliste gehört nicht dazu.

Stufe 2: individuelle Sicherheitsplanung. Bei grösseren oder komplexeren Projekten bieten wir eine kostenpflichtige Beratung oder Planung an. Die Kosten offerieren wir Ihnen vorher individuell und transparent. Eine Anrechnung auf einen späteren Kauf kann separat vereinbart werden. Kostenpflichtig wird es nur, wenn Sie der Offerte ausdrücklich zustimmen.

Welche Sicherheitslösung passt zu Ihrem Zuhause oder Unternehmen?

Schildern Sie uns kurz Ihre Anforderungen. Wir prüfen, welche Möglichkeiten für Ihr Objekt sinnvoll sind.

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Passende Produkte für den Einstieg

ABEGG READY Sicher-Zuhause-Paket mit LUPUS XT1 Plus Starter Pack, Rauchmelder V2 und Wassermelder V2

Sicher-Zuhause-Paket LUPUS

Starter Pack mit Zentrale, Bewegungsmelder und Kontakt, dazu Rauch- und Wassermelder.

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LUPUS XT1 Plus Starter Pack mit Zentrale, Bewegungsmelder V2 und Fenster-/Türkontakt V2

LUPUS XT1 Plus Starter Pack

Einstiegsset für Wohnung und kleineres Haus, modular erweiterbar.

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LUPUS XT2 Plus Zentrale

Für grössere Objekte, zwei Areas und zusätzlichen Mobilfunk-Alarmweg.

Zur Zentrale

Weitere Komponenten finden Sie unter Einbruch- & Objektschutz und auf unserer Seite zu LUPUS Electronics in der Schweiz.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist das Einbruchrisiko besonders hoch?

Laut Kantonspolizei Zürich steigen die Einbruchdelikte erfahrungsgemäss, wenn es früh dunkel wird. Die Kantonspolizei St. Gallen setzt deshalb jeweils von Ende Oktober bis Ende Februar einen Schwerpunkt gegen Dämmerungseinbrüche. Besonders in der Dämmerung am späten Nachmittag und frühen Abend wirken unbeleuchtete Häuser verlassen. Einbrüche geschehen aber das ganze Jahr und laut SKP mehrheitlich bei Tageslicht.

Hilft eine Alarmanlage wirklich?

Eine Alarmanlage erkennt einen Einbruchversuch, stört Täter mit einer Sirene und informiert Sie sofort. Das kann die Tatzeit verkürzen und den Schaden begrenzen. Verhindern kann sie einen Einbruch nicht allein. Am wirksamsten ist sie zusammen mit mechanischem Schutz und konsequentem Abschliessen.

Was kostet eine Alarmanlage für ein Einfamilienhaus?

Das hängt von der Zahl der Zugänge, der Zentrale und den gewünschten Zusatzfunktionen ab. Als Orientierung: Das LUPUS XT1 Plus Starter Pack kostet bei ABEGG READY zum Zeitpunkt der Veröffentlichung CHF 239.90, das Sicher-Zuhause-Paket CHF 419.–. Für ein Einfamilienhaus kommen meist weitere Kontakte und Melder dazu. Bei Installation durch uns erhalten Sie vorab eine individuelle Offerte.

Kann ich eine Alarmanlage selbst installieren?

Ja, Funk-Systeme wie die LUPUS XT-Serie sind auf eine einfache Montage ohne Kabelverlegung ausgelegt. Die Melder sind batteriebetrieben und werden geschraubt oder geklebt. Wichtig ist eine sinnvolle Platzierung und ein Test aller Melder nach der Einrichtung. Wir unterstützen Sie gerne bei der Zusammenstellung.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Die XT1 Plus und die XT2 Plus haben laut Hersteller einen wiederaufladbaren Notstromakku, die Funkmelder laufen mit Batterien. Beachten Sie aber: Fällt auch der Internet-Router aus, kann eine Zentrale ohne Mobilfunk keine Push- oder E-Mail-Meldungen mehr senden. Die XT2 Plus bietet mit eingelegter SIM-Karte einen zusätzlichen Weg über das Mobilfunknetz. Wie Sie sich auf längere Stromausfälle vorbereiten, lesen Sie in unserem Beitrag zur Stromversorgung im Winter 2026/27.

Kann ich Rauchmelder und Wassermelder integrieren?

Bei kompatiblen LUPUS XT-Zentralen ja. Der Rauchmelder V2 und der Wassermelder V2 werden wie Einbruchmelder an der Zentrale angelernt und melden ihre Alarme über das gleiche System. Ein solches System ist jedoch keine behördlich anerkannte Brandmeldeanlage.

Brauche ich Internet für die Alarmierung?

Für App- und E-Mail-Benachrichtigungen braucht die Zentrale eine Internetverbindung. Die XT1 Plus alarmiert ausschliesslich über das Internet. Die XT2 Plus kann zusätzlich über ihr 4G-Modul alarmieren, dafür benötigen Sie eine eigene SIM-Karte. Die Sirene vor Ort funktioniert auch ohne Internet.

Was ist bei einer Mietwohnung zu beachten?

Für bauliche Veränderungen wie neue Schlösser oder Bohrungen an Türen und Fenstern brauchen Sie in der Regel die Zustimmung der Vermieterschaft. Funk-Melder lassen sich oft kleben und beim Auszug rückstandsarm entfernen. Sprechen Sie Änderungen an der Wohnungstür am besten vorab mit der Verwaltung ab.

Fazit: gut vorbereitet durch die dunkle Jahreszeit

Der beste Einbruchschutz beginnt bei einfachen Gewohnheiten: Türen abschliessen, Fenster schliessen, Licht in der Dämmerung, keine öffentlichen Hinweise auf Ihre Abwesenheit und eine aufmerksame Nachbarschaft. Mechanische Sicherungen erschweren das Eindringen, eine Alarmanlage erkennt es und alarmiert Sie. Mit kompatiblen Rauch- und Wassermeldern schützt dasselbe System zusätzlich vor zwei weiteren Gefahren, die im Winter oft unterschätzt werden.

Der Tag des Einbruchschutzes ist ein guter Anlass, einen Rundgang durch Ihr Zuhause zu machen. Wenn Sie dabei Fragen haben, sind wir für Sie da.

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Weitere Beiträge finden Sie unter Brandschutz & Sicherheit.


Redaktion: ABEGG READY. Veröffentlicht und inhaltlich geprüft am 19. Oktober 2026 anhand der verlinkten Angaben des Bundesamts für Statistik, der Kantonspolizei Bern, der Kantonspolizei Zürich, der Schweizerischen Kriminalprävention, von Sicheres Wohnen Schweiz, der Einwohnergemeinde Rohrbach (BE) und der Produktdaten von LUPUS-Electronics. Produktangaben und Preise entsprechen dem Stand am Veröffentlichungstag. Dieser Ratgeber ersetzt keine Sicherheitsberatung vor Ort. Das Titelbild ist eine KI-generierte Illustration, die Infografiken wurden von ABEGG READY erstellt.

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